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I. Samende Were. Gesamlforderung der Beteiligten, Vollmacht der Einzelnen - старонка 36

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Schadens und costen neger tho blyven dan one eyn ander afftodryven,
der vorhapynge, so vele dessen puncte bolangeden, ein Erbar Radt
tho Lübeck wurde reformeren des Erbaren Rades sententz thom Strals-
sunde und erkennen, dath he an Brusers guderen solde den vorganck
hebben; ßo vele aver de angemateden vormeinten scheldewort edder
schmerede mucht berorende syn, ßo hedde he desulven nicht anders
den tho notturfft sinds rechten und nicht, idt part darmit eynigermaten
tho letten, gefurt, des ock uth erforderungh der sacken gelegenheit,
dewile he excipieren moten, nicht vorby gaen konen, synes vorhapens
sulchs ome ane schaden woll syn konde, dariegen de beclageden seggen
laten, diewile ore breffe in der negesten audientz gelesen und van
dem Erbaren Rade genuchsam ingenommen worden, achteden sie ane
noith desulven overmals lesen tho laten, eth wer aver bynnen dem
Stralessunde eyne olde wolhergebrachte gewonheit aver minschen den-
cken gewesen, wo se sick erboden tho bowisen, dath de eyne dem an-
deren liggende gründe und stände erve vormiddelst segeln und breven
plege thovorpanden und wher onen so vele als wen sulcke vorpandynge
in der stadtbock geschreven stunde; diewile se den eyne statliche vor-
pandinge gehatt, er den de cleger synen schultbrieff bekamen, so vor-
hapeden se by orem pande tho bliven und solden unschetlich syn, oft
gelick des klegers breff by macht mach erkant und Bruser in de expens
condemnert syn, den idt wher schlichtes eyn schultbreff und künden
sick nicht wider strecken den alleine up Brusers person und de gudere,
so unvorpandet weren, nhu wher ock ore vorpandinge volgendes durch
den Erbaren Radt tho Stralessunde ratificert und in der stadtbock ge-
schreven, sulchs ock affentlich im biwesen des clegers, de idt umbe-
spracken gelaten, gescheen, ßo wher onen ock ane noit gewesen, ore
brefe to togen, diewile de sacke thwiscken dem kleger und Hermann
Bruser in rechtfertigungh unendscheden gehangen und sunderliches
aldiewile Sastrow jegen Bruser nichts gewunnen, sunder Bruser im
vordeel geseten hedde, beden derhalven, ein Erbar Radt tho Lübeck
wolden confirmeren dath gespraken ordel des Rades thom Stralessunde,
beide so vele hovetsacke und ock de schmeworde belanget etc.; worup
de cleger replicerende gesecht, äfft he woll nicht dar bi gewesen si, do
de cleger ore vorpandinge tho boke tho bringen vor dem Rade tom
Stralessunde bogert, ßo weren doch de breve nicht gelesen und he
hedde nicht gehört, veleweyniger geweten, wes se verner hedden ge-
hatt edder nicht, dath he stilschwigende in die vormente ratification
solde consentiert hebben, bogerende na alze vor etc., na der parte wi-
derem vorgeven . . . laten äff seggen:

Nadem Claws Sastrowen breff richtlich in gebracht und by macht er-
kant worden, und he syn recht darmede wedder Hermann Bruser ge-

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wunnen und erholden, ock de sacke derhalven vam keyserlichen Chamer-
gerichte remittert is und heren Claws Rhoden breff erst namals in
hangender rechtferdigungh in stadtbock gekamen und noch stridich syn,
ßo erkent ein Radt, dath Claws Sastrow schal vormoge gesehener inwy-
singe uth Hermann Brusers guderen van rechts wegen tho voren und
erstlich syne bethalinge gescheen; ßo den darentbaven ferner wes over-
ich is, dar sall idt wider umb gaen, als recht is, und nach dem Hermann
Brumekowen breff junger is, so moth he ock solange stille staen; so
vele de scheldewort belanget, dewile de uth der hovetsacke her geflaten
und Claws Sastrow richtlich bojent, dath he allein de notturfte syns
rechten und nemande dar mede tho schmehende geredet, ßo is he darto
tho anthworden nicht plichtich.
Jussu consulatus. Actum 19. Octobris.

NStB 1543 Galli.

1543 Nov. 17

507. Eigentumsfreiheitsklage. Recht zum Besitz.
Abgerichtete Sache.

De Ersame Radt tho Lübeck hebben thwiscken Götzen Butepagen
cleger eyns und Evert Shal, eynen schepes tymmermanne beclageden
anders dels, deshalven, dath de beclagte up des klegers grundt thon
Heytkaten ane synen willen gebuwet hebben scholde, stellende tho
erkanthenisse, nachdeme dem cleger de grundt, darup de beclagte
gebuweth, thoqweme und im oversten stadboke thogeschreven stunde,
de beclagede ohme daraff wyken und rumen scholde, worentegen de
beclagede leth lesen eyne certe, myth des clegers egener handt ge-
schreven, vormeldende, dath he den kop des huses mede bowilliget
und belevet, ock van ome dem beclagten jarlich 3 marck hure upborde,
sick derhalven vorhapende, nachdem he dem cleger solliche hure jarlix
entrichtet und ome dar van nichts schuldich etc., he wher ohme tho
wyken noch wider tho anthworden nycht schuldich, na beider parte
vorgeven . . . laten affseggen:

Na vormeldinge der gelesen czerte, so isset eyne affgerichtede sacke.
Jussu consulatus. Actum 17. Novembris.

NStB 1543 Brictii episcopi.

368

1543

Nov.

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508.

Fracht. Teilverlust.

Verschulden des Schiffers. Höhere

Gewalt. Seewurf. Schadenverteilung.



(aus dem Gastrecht)

De Ersame Radt tho Lübeck hebben eynes ordels halven uth eynem
gehegeden gastrechte vor se geschulden thwiscken Albert Lunyncklo
und Hans Dryngemberch clegeren eyns und Schipper Claws Shroder
beclagten anders dels, van wegen ethlicken Schadens, so de cleger an
vofftich lasten soltes, als se in des beclagten schipp na Reval gescheped,
erleden hadden, wile se dar van 15 last soltes mysseden und quid ge-
worden weren dorch vorsumnyse des Schippers, darumb, dath desulvige
syn schep achter dem Bolwerck tho Reval gewontlicker wise und nach
notturfft nicht vortowet noch vorwart hadde, stellende derhalven tho
rechte, dath eth schip sollichen erleden schaden so wol als des clegers
copmans gudt mede dragen scholde; darkegen de beclagte Schipper
gesecht, dath de angetagen schaden nicht dorch syne vorsumnyse, sunder
dorch gots weder und schwären storm gesehen und eth salt geworpen
wher, umb des copmans gudt tho bergen und alzo dem copmanne so
woll als dem schippern tom besten gesehen, wo he sodans mith eynen
vam Ersamen Rade tho Reval vorsegelden breve, den he leth lesen,
bowisen konde, sick derwegen vorhapende, wile he de schipper vam
schepe ock schaden geleden, eyn ider synen schaden sulvest dregen schol-
de, und he wher den clegeren darto tho anthworden nycht plichtjch etc.,
na widerm beider parte vorgeven . . . laten affseggen:
Nadem de schade dorch unweder und nicht uth vorsumnyse des Schip-
pers gescheen und dath geworpen solt beide dem schepp und gudt
tom besten gekamen is, so muth ock de schade aver schip und gudt
gaen.
Jussu consulatus. Actum 23. Novembris.

NStB 1543 Clementis pape.

1544

Jan.

30

509.

Erbauseinandersetzung. Vergleich. Anfechtung wegen



Form- und Willensmangel. Bedeutung der Vertragszeugen.



Heilung durch Annahme von Teilleistungen.



De Ersame Radt tho Lübeck hebben thwischen Laurens Havemester
kleger eyns und Bernt Kniper und Mathias Rosener als vormundern
zeligen Jochim Havemesters nagelatener wedewen beclageden anders

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dels, derhalven, dat de cleger tho rechte stellede, nadem der vordracht
darup thwisken onhe und synes zeligen bruders frowen dorch beider-
sitz frunde gehandelt van dem beclageden keyne geborlicke folge ge-
scheen, sundern de beclageden sick in deme, wes se vormuge dersulven
vordracht omhe tho keren solden, weygerich mackeden uth dem, dath
velichte in der schrifftlichen vorvatelinge, so daraver gemaket, eyn
mangel und mysforstandt wher, tho dem, dat de beclageden in der
handlungh ethlig dingk unrecht bekant hadden, so solde desulve vor-
dracht crafftlos und bemelte fruwe na lubeschem redite van ame tho
scheden schuldich syn, worentiegen de beclageden sick beropen up
ethliche tugen, so aver der angetagenen handlungh gewesen werhen,
wo desulven ock ore witzschup thom dele darsulvest jegenwardich uth-
gesecht, vorhapende derwegen, dath idt by dem sulven alzo blyven
solde, wo den de kleger boreyt ethlicke parzele darup enthfangen hedde
etc., nha beider parte widerm vorgeven . . . laten affseggen:
Nadem eyne vordracht upgerichtet is, dar frame lüde an und aver
gewesen, und de klegere up sulcke vordracht enthfangen hefft, so is
idt eyne affgerichtede sacke und moth eth dar by blyven, und wes de
kleger nicht antfangen hefft, moten ome de beclageden noch leveren.
Jussu consulatus. Actum 30. Januarij.

NStB 1544 Conversionis Pauli.

1544

Jan. 30

510.

Haus der Schiffergesellschaft. Betrauter Verwalter.
Haftung für Schaden aus Einbruchdiebstahl.



(aus dem Niedergericht)

De Ersame Radt tho Lübeck hebben eynes ordels halven uth dem
neddersten rechte vor se geschulden thwisken dem vulmechtigern der
schipper nemlich Hans Barcke klegeren eyns und Jochim Masck bocla-
geten anders dels, deshalven, dat de kleger ohr hus der schippergesel-
schup myt allem, wath darinne syn mochte, dem boclagten tho vorwaren
ingedaen und vortruwedt hadden, ßo wher eyn schapp im sulven huse,
dath mith thwen slotel vorslaten gewest, darinne se eyn busse myt gelde ge-
hatt, by nachslapender tidt upgebraken und ethlich gelt und golt daruth
enthwendeth und genamen worden, stellende darup tho rechte, diewile
de clegere dem boclagten datsulve hus und allet, dath darinne where,
vortruwet hedden, de beclagte werhe schuldich, one tho sollichen vor-
laren gelde tho anthworden; dariegen de boclagte seggen laten, dath
ame umb sodan vorlust gar nicht bewust, he were ock tho der tidt, als

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idt scholde gescheen syn, nicht thohus gewest, se hadden ock ome noch

den synen den slotel tom schappe noch ock wath darinne gewest nicht

vortruwet noch bevalen; wolden avers de klegere pynlich klagen, so

solden se synen vothe tho oren setten und darto, wath recht wher, don,

na widerm der parte vorgevende .. . laten affseggen:

Nadem de klegere dem beclagten den slotel tho dem schappe und wes

darine were, nicht vortruwet noch bevalen, so is de beclagte darto tho

anthworden nicht plichtich.

Jussu consulatus. Actum ut supra. [30. Januarij].

NStB 1544 Conversionis Pauli.

1544 Febr.

6



511.

Eigentumsklage. Gutgläubiger Erwerb. Verleugnung des
Besitzes als Beweis der Bösglaubigkeit.



(aus dem Gastrecht)

De Ersame Radt tho Lübeck hebben eynes ordels halven uth dem
gehegeden gastrechte vor se geschulden thwisken Steffen Alemann
kleger eyns und Hansen Hoppenstangen beclageden anders deles, van
wegen eynes perdes, whor myt de cleger synen dener na dem Kyle
geschicket und nu idt sulve pert by dem beclagten boslagen und arre-
stern laten, stellende tho rechte, de beclagede ome sollik pert tho sampt
aller tho behorynge, rustunge, so dar by wer und ome thokeme, wedder-
umb solde thostellen und volgen lathen, mith anzeigung, dath he sol-
lich perdt tho bosichtigen in des beclagten huse gewesen und ome
desulve beclagede des perdes vorlochent, one ock darby nicht hedde
gestaden willen, worentiegen de beclagede seggen laten, dath sulck
perdt eynen des koninges van Dennemarck dener thokeme, wo desulve
im gastrechte gewesen und tho gestanden, dath he idt van eynem an-
deren im lande tho Holstein gekofft hedde, alzo dat idt nu woll in de
drudde edder verde handt gekamen wher, derhalven und diewile de
cleger sulck pert nicht vor duffte, roff edder quaden handel ansprecke,
so vorhapede he tho anthworden nicht plichtich tho syn, na der parte
widerm vorgeven . . . laten affseggen:

Nadem de beclagede dem cleger dath perdt vorlochent hefft, kan den
de kleger bewisen, dath eth syn is, des mach he geneten.
Jussu consulatus. Actum 6. Februarij.

NStB 1544 Purificationis Marie.

24« 371

1544 Febr. 8

512.

Verpfändung von

Fährnis.

Fälligkeit der Schuld.

Schätzung des Pfandwertes. Rückzahlung des Mehrwertes.



(aus dem Gastrecht)

De Ersame Radt tho Lübeck hebben eynes ordels halven uth dem
gastrechte vor se geschulden thwisken Steffen Olemann, klegeren eyns
und Hans Olbrecht anthwordesman anders dels, van wegen eyner hand-
sdirift, de de cleger dem anthwordesmanne up gelenth gelt als 36
marck thogestelt, darinne he ome ethlick kleder, bussen, bagen und
anders dar vor vorpandet hedde, und diewile averst de anthwordesman
sodane vorpandede kleder vor gerichlicker werdeningh vordragen und
vorryngert, vorhapede he und stellede tho rechte, de anthwordesmann
solde ome tho dem schaden anthworden, dath he ome tor edeshandt
leggen wolde; worentiegen de anthworder seggen laten, dath he syn
vorstrecket gelt lever dan de berarten handschrift und pande van dem
kleger genomen hedde, overst dathsulve nicht bekamen konen; diewile
overst eyn tidt, wo langk solck pandt stan scholde, in der angetagen
handschrift bostemt, und desulve termyn baven twen jaren vorflaten,
hedde de anthwordesmann dar by, wo recht und gewontlich wer, ge-
foren, desulven kleder dorch de geschwarne wardeien schatten und
warderen laten und myth recht vorfolget, wo sulchs alle im richteboke,
dath gelesen worden, vorwart were, vorhapede derwegen, he were dem
cleger thor edeshant edder sus wider tho anthworden nicht plichtich,
na widerm beider parte vorgeven . . . laten äff seggen:
Nadem de cleger eyne handschrifft uthgegeven und de tidt der vor-
pandinge darinne vorflaten und desulven pande mith rechte wardert
und vorfolget worden, moth idt darby blyven und is de beclagte nicht
wider tho anthworden plichtich; wes overst aver de werderunghe is,
mach de cleger enthfangen.
Jussu consulatus. Actum 8. Februarij.

NStB 1544 Purificationis Marie.

1544 Febr. 9

513.

Gesellschaft. Abrechnung. Abgerichtete Sache.

Appellation an die wendischen Städte.



De Ersame Radt tho Lübeck hebben twischen Herman Westphal
von Hamborch klegern eins und zeugen Hinrick Azels nagelaten frowen
und kinder vormundern, alse M. Johan Stortelberg und Hans Berndes,

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beclagten anders deils, von wegen reckenschop und beschedes, so de
beclagten von einer selschop tho Bergen in Norwegen dem kleger
sdhuldich sin scholden, der wegen de kleger verhapet, wile de sacke
lang gestan, se scholden, wes ohme darvon resterende und thoqueme,
gelden und bethalen; worentiegen de beclageden lesen laten eyne ver-
dracht anno etc. 18 Jubilate, Sy witlik, und darnegest eins Erbaren
Rades Sententie anno etc 41 Assumptionis Marie, De Ersame Radt be-
ginnende, geschreven, vormeldende, dat twischen Hinrik Azel und dem
kleger alle an und thosprake von berorder selschop gentzlich vordragen
und he de kleger darnevenst 7 tunnen rotscher entrichten scholde, welche
vordracht dorch de berorde sententien als eine afgerichtede sacke erkant
worden, und dewile overst de kleger de 7 tunnen rotscher in der vor-
dracht vormeldt noch nicht entricht hedde, vorhapeden und stelleden
se tho recht, de kleger were plichtich ße desfalls thofreden to stellen,
und weren ohme sus wider tho anthworden nicht schuldich, na widerm
beider parte vorgeven . . . affseggen laten:

Als eyn Radt vormals gedelet heft, also delen und erkennen se noch.
Na vermeldinge des stadt bokes isset ein affgerichtede sacke, und wile
idt vormals vor de Wendeschen Stette geschaten is, will de kleger
demsulven nachkomen, leth ein Radt wol geschehen.
Jussu consulatus. Actum 9. Februarij.

NStB 1544 Pufificationis Marie.

1544 Febr. 9

514.

Gesellschaft. Voller masschup oder Bevollmächtigter.

Haftung. Schuldbrief. Haftung aus Siegelung. Bedeutung der



Kenntnis. Haftung der Gesellschaft und des Nachlasses des

verstorbenen Gesellschafters. Zeugnisfähigkeit Verschwägerter.



Actio institoria.



De Ersame Radt tho Lübeck hebben thwisken Jurgen Liebmar als
anwalte zeligen Lucas Rhem ethwan burgers tho Ausburch nagelatener
wedewen und kynder cleger an eynem und Anthonius Ludynckhusen
beclageden am anderen dele, deshalven, dath de boclagede lesen laten
eyne schlifft in ditsulve bock jegenwardigen jares, Purificationis Marie,
De Ersame Radt bogynnende, geschreven, stellende darmyt tho rechte,
diewile ome in negisten audientz syn gefurte tuchnis und bowis tho
gelaten und tho boke tho bringen vorgunstiget worden und des jegen-
dels vormeynte exception jegen der tugen perßone und ore uthsagen,
desulven darmyt thovorwerpen uncristlich, nadem zelige Hans Stipp-
kolck eyn erlich, uprichtich, from und wolvormugen kopmann syn

373

gantze leventh langk beth in de kulen gewesen und syne tuchnis in
synem lausten vormiddelst synem ede becrefftiget und darup vor-
storven, ohme dem beclageden ock syn kyndt thor hilligen ehe darupp
gegeven hadde, wo den sulchs nicht alleyn van demsulven Stypkolcke,
sundern ock van Anthonius Muter bowiset worden und tho dem mith
Hermann Wiggerynge konde bowisen werden, welcke beide aver dem
handel alzo tucheswerde frame lüde mith gewesen, und wowoll se
domals mith zeligem Stipkolcke boschwegert syn mögen, so hadden
se doch mith ome dem beclageden de tidt keyne vorwantnyse gehatt,
und man plege ehestifftunge und dersulven conditiones nycht mith
frombden, sundern den negistvorwanten frunden uptorichten, derhalven
den ore tuchnis nicht tho vorleggen, gelicker gestalt so wher ock des
Bilderbecken tuchnis als eyns consotij nicht tho vorwerpen, den he nicht
syn, des beclageden, sunder zeligen Gossens masschup gewesen, und
wes he dessesvals deponert hedde, wher ome mher entiegen und sdied-
lich als furderlich, ßo hedde ein Erbar Radt ock gehört, wes zelige
Gossen in synem dotbedde per autenticam personam als des Erbaren
Rades substituten in sin bock hedde schriven lathen und mith egener
handt undergeschreven, tho dem, dath he ock one den boclageden vor-
moge gelesener vulmacht in synen procuratorn constituert hedde,
welchs ome, wen he masschup gewesen, nicht nodich, und wowoll uth
der producerden constitution des klegers schynde, als solde he (de
beclagede) tho sampt zeligen Gossen als socij den drudden bruder vul-
mechtich gemacket hebben, ßo wer he doch de tidt, als solche consti-
tution uthgegeven boscheen, nicht dar tho Anthwerpen, sunderen alhir
tor stede gewesen, wher alzo onne syn weten und wedder synen wil-
len gemaket, derhalven kraftlos und van keyner werden, ock wher so
volgendes nicht ad effectum gekamen, den idt mochte nicht bowiset
werden, dath jenidi handel uth krafft dersulven constitution vorge-
nhamen und gefort worden, veleweyniger wor, wenner und mith wath
bescheide de vormeynte geselschopp angefangen und upgerichtet, wes
ock de cleger tho synem bohelpe de institoria actione angetagen, dede
nichts ad rem, derhalven so solde he billich absolvert und dem kleger
nicht schuldich tho anthworden erkanth werden, worentiegen de kleger
seggen laten, dath he upt nie jegen de vormeynten tuges perßone und
ore dicta repetert und vorniet wolde hebben, wes he am jungesten dar
wedder excipiert, des vorhapens, dath se darmith genuchsam vorlecht
und rejiciert und dath de beclagede gesecht, dath de gelesen vulmacht
up Gert Ludynckhusen etc. ahne syn weten und wedder synen willen
gemacket worden, sulchs wolde he vor bekant annhemen, muchte aver
woll lyden, dat de beclagede syner sulvest und synes eigen gelympes
darmit verschonde, den syn eigen bokantnisse und eyns loffwerdigen

374

notarij tudinis wehr dar, wo durdi he genudisam avertuget und modite
sidk myt suldcen vornemen dar jegen gar nichts schütten ane nha ge-
meyner regel: si fecisti, nega, und dath dar mit syn handel kundt und
apenbar wurde, mith boger, sulcke syne eigen bokentnis und legali-
tatem notarij mith dem, wes he de kleger am genisten wider angetagen,
und dath syn vorlochen dariegen nicht gelden konde, sunder wher der-
wegen nah der autentiken qui contra proprium . . . billich dubbelt tho
straffen, mith flite tho bodencken und tho erwegen, und leth dem tho
merer sterkynge lesen eynen besegelden breff des Rades tho Andt-
werpen, eyn meckelers tuchnis, dat die beclagede den peper, darumb
nu he, de kleger, spreke, enthfangen hedde mit den dren handschriff-
ten, der de beclagede eyne mith eigener handt geschreven und die
anderen beiden mith vorpitziert hedde mith der anzeigungh, dath uth
dem allenthalven genuchsam erschynde, dath de beclagede entweder
bodrechlich gehandelt edder eyn vullenkamener masschup syns bru-
ders gewesen; nhu moste he, de beclagede, bowysen, wo und wenner
he der geselschup vorlaten wher, edder syner vorplichtungh na hassten
und bethalen, und geve desfals nicht sunderlich tho schaffen, wo syn
des beclageden pitzer up de handschrifft gekamen, nu idt man darupp
wer, dewile de vorsegelinge uth craft der geselschup und vulmacht
gesehen; ßo vele de tugen belangende, were genuchsam gehört, dath
die nicht tugen konden, ock dath de beclagede, wen he schon dener
gewesen, doch vor syne persone hassten und bethalen muste, und
were dessesfals seeundum allegatam C. de Insti.: Magister navis und
Institor eyn ding; biddet avermals, sulchs tobewegen und dath den-
noch syn principael de sacken mith den Ludyndchusen gudt gemeynt
und onen vertruwet heft, worup de beclagete repliciert, dath one dat
angetagen Instrument, diewile idt nicht ad effectum gekamen, mith
nichte anfechtede, ßo konde ock keyne geselschup, noch dat de bocla-
gede anders dan uprichtich und redelich gehandelt hedde, bowiseth
werden, den syne des beclageden geforde tuchnis hapede he unvor-
werplich; wes de meckeler tho Andtwerpen getuget mochte hebben,
wher rede vorworpen und eyne sententz daraver her gegangen, ge-
licker gestalt weren ode die anderen vormeynten handsdiriffte vor der
sententien gelesen und dorch tholatinge der tugeforynge reiciert, bid-
dende na als vor, van des clegers vormeynter thosprake und clage ab-
solvert tho werden; worentiegen de kleger duplicendo seggen laten, dath
idt noch an dem, dath de beclagede eyn masschup wher und konde
sick des nicht los werden, dewile he des khrefftich genoch durch no-
tarij und egene bokantnis avertuget, darumb und dewile he de cleger
vorhapede, tho bewisen, jedoch tho averflotiger probation sick nicht
vorstrickent, dat de beclagede, do dath instrumente und constitution

375

tho Andtwerpen gemaket, darsulvest thor stede gewesen, ock dath he,
de boclagede, volgendes gudere und personen arrestert hedde, ßo stel-
lede he tho rechte, de beclagede wher tho bethalen schuldich etc., nha
widerm beider parte vorgeven . . . laten affseggen:
Nadem uth gedanen vorbryngen sick erfindt, dath zelige Gossen Lu-
dynckhusen und syn maschup den beclageden Anthoniesen Ludinck-
husen nie tho orer geselsdiup und massdiupie angenahmen edder er-
kant, sunder alleyne tom handel als eynen gemeynen procuratorn in
orem namen gesettet hebben, und zelige Gossen in synem levend als
de redite her und principael den handel und vorgebradite hand-
sdiriffte, weldi Anthonius in craft der gegeven vulmadit van sick ge-
geven, vornyet und densulven Anthonium in de lausten handsdirift
in synem affwesen ane weten und willen gesettet hefft, ode de leste
vulmadit unde masdiuppie nidit vortgegangen edder ad effectum ge-
kamen syn sall, ßo erkennen eyn Radt den beclageden leddich und
der klegerin und orer kynder anwalde tho anthworden nicht schuldidi;
will averst die klagerinne edder ore vulmeditiger up Gossens Ludingk-
husen nagelatene gudere clagen edder desulven massdiuppie anspreken,
dat sall gegunth werden und als den ferner darumb gan, als redit is.
Jussu consulatus. Actum 9. Februarij.

NStB 1544 Purificationis Marie.

1544 Febr. 9

515.

Erbschaft. Kauf und Zession. Beweis des Eigentums des



Erblassers.



De Erßame Raet tho Lübeck hebben twisken den erven zeligen
Henrikk Schepings klegeren eynß und Mester Christiern Petersen dom-
prawest tho Wiburch beklageden anders deels, van wegen dath de
klegere tho bewysinge, dat de ervenschup zeligen Bischup Jonses van
Moriß Christierns nicht, wo de beklagede vermeyntlich vorgeve, slich-
ter cessionswise up ohre und zeligen Hinrick Schepings husfruwen,
sunder rechtes kopes jure emptionis beneven dem beklageden dem-
sulven Henrik Schepinge wher upgedragen und averlaten, avermals
wo vor ethlidie des beklageden missiven, ßo he myt eigener handt ge-
sdireven, worup ok zelige Henrik Sdieping myt eigener handt vorte-
kent, weß he up sulke ervesdiup syns geldes entriditet und bethaelt
hedde, dergeliken eyn reversall, ßo zelige Sdiepingk dem beklageden
geven moten, myth nodi eyner bekentniß und obligatio, welke desulve
beklagede Hinrik Sdiepinge under syner eigen handt thogestellet pro-

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ducert und lesen laten, tho rechte stellende, dewile uth dem allen ge-
nugsam erschinende, wo sik de kleger sulkes kopes halven myt bemel-
ten Moriß Christiern bearbeidet, weß he ohme thogesecht, item wo he
sulken handell zeligen Schepingk mede anthonhemen vermucht, und
weß he ohme dariegen gelavet und Schepingk ohme wedderum ver-
schryven moten, okk dat Schepingk ethliche hundert up sulken handel
bethaelt hedde etc., ßo wer it eyn kop und nicht slichts eyne cession,
muste ok koep koep blyven, und de beklagede wher schuldich de
klegere alze zeligen Schepings erven beneffens sik tho sulken gudern
des zeligen Bisschupps myth thotholaten und dat jenige, weß he dar
van entfurt, wedder intobringen etc., worentiegen de beklagede lesen
laten eynen cession breff, ßo Morß Christiern uthgegeven, tho sampt
K. Majt. tho Dennemarken approbation, item 5 tuchniß breffe, ßo in
Dennemarken wedder und vorrt vor rhade und gerichte beschwaren
worden, dergelicken deß zeligen herrn Bisschups rekenschup und re-
gister, ok eyne quitantze mit zeligen Schepings eigener handt geschre-
ven und 2 andere breffe, und verhapede tho rechte, dewile de cession,
welkere van K. Mt. ratificert worden, myth duthliken worden klerlich
mytbrochte, dat sulke averlatinge nicht anders geschehn den up ohne
den beklageden und zeligen Scheping van wegen syner husfruwen
Metten alze syner des beklageden suster, und nu desulve syne suster
nha zeligen Schepinge verstorven, ßo solde aisulke cession van syner
suster ohren erfliken gangk gaen up ohne und nicht up de klegere alze
Schepings erven, den dath it eyn koep syn solde edder Scheping van
dem synen etwas dar hebbe thogelecht, wher he nicht gestendich,
künde ok myth den gelesenen tuchnissen, quitantzen und register etc.,
daruth erschinde, dat Schepingk alle jaer tho merklichen summen, so
an gelde und guderen van dem zeligen herren bischup entfangen, und
van demsulven unde nicht van dem synen, weß he verschaten mucht
hebben, vorlecht hedde, anders bewiset werden, derhalven stellende
tho irkentniß des Erbarn Rhades, dath he den klegern nicht wher
plichtich tho andtworden, darupp de klegere hebben repliceren laten,
dat ohnen all de gelesenen tuchnisse nichts schaden künden, den ohre
klage wher gegründet up zeligen Bischup Jenses nhagelatene gudere
und nicht up dat, ßo he by synem leven myt Schepinge mucht ent-
fangen hebben, ßo dede doch sulchs nichts jegen ohre klage, se be-
stunden ohm ok dar van nichts schuldich tho wesen, sunder bleven by
ohrer klage; tho dem dat he de klegere ok jegen de geforden tuchnis-
sen woll merklich tho seggen hedden, slutend ohr recht nha alze vor
etc., nha der parte lengerem vorgeven .. . laten affseggen:

Nhadem uth der parte vorbringen sik erfyndt, dat zelige Hinrik Sche-
pingk by synem levende de stridige erveschupp zeligen Bischup Jenses

377

under syner vorstorven husfruwen Metten nhamen thosampt M. Chri-
stiern Peterson an sik gekost und gebracht heft und darup de cession
gefolget is, ok Hinrik Schepingk up sulke erveschup tho synem dele
gegulden und bethaelt heft, ßo erkent eyn Raedt densulvigen zeligen
Hinrik Schepingk und nu an syne stede de klegere alze syne negesten
blutsverwandten erven tho sulken erffalle zeligen Bisschup Jenses
vor myth erven, und dath M. Christiern de klegere tho ohrem dele
myth thotholaten schuldich und plichtich sy.
Jussu consulatus. Actum 9. Februarii.

NStB 1544 Purificationis Marie.

1544 Febr. 13

516.

Anzahlung. Pflicht zur Restzahlung. Inkassoauftrag.

Rechnungslegung. Qualität der Prozeßbürgen.



(aus dem Gastrecht)

De Ersame Raedt tho Lübeck hebben eynß ordels halven uth dem
gehegeden gastrechte vor se geschulden twisken Johan van dem Kyle
van Brügge uth dem land tho Berge kleger eynß und Herman Kem-
pen beklaegeden anders deels, van wegen 109 daler, derhalven de kle-
ger tho rechte stellede, nha dem de beklagede desulven synen zeligen
bruder Engelbrecht vam Kyle tho Bergen in Norwegen vorstorven
schuldich tho wesen bekant, und ohme dem kleger ok darupp 16 daler
bethaelt hedde, und he de kleger vor den teinden penningk genugsam
borgen gestellet und wider irbodich wher vor nhamhaninge vorseke-
ringe tho donde, ßo solde ohme de beklagede de reste sulker 109 da-
ler ok entrichten und bethalen, und ferner dewile he ok den beklage-
den vulmechtich gemaket hedde des berurten syns verstorven bruders
schulde und gudere tho Bergen inthomhanen, und de beklagede dar-
sulvest gewesen und sulchs gedaen hedde, so solde he ohme dar van
ok bescheit und rekenschup dhoen, in ansehung dath he ohme ok vor
dat jenige, so ohme dar van thogestellet würde, genügsame caution
vor nha mhaninge tho donde irbodich etc. worentiegen de beclagede
lesen laten eyne besegelde tuchniß der 18 Meistermanne tho Bergen,
dat ohme darsulvest van wegen zeligen Engelbrechts upp 50 daler
richtlicke besäte geschehn, derhalven he vorhapede, de beklagede ohme
sulke besäte erst solde frie schaffen, und wowoll he den angebadenen
borgen nergen inne wüste thovorleggen, ßo begerde he doch dat ohme
borgen muchten gestelleth werden, de des kunthors gelegenheit wüs-
ten und tho Bergen bekant weren etc., nha widerem vorgeven beider
parte . . . laten affseggen:

378

Nhadem de beklagede der 109 daler gestendich, desulven ok hir thor
stede syn und bethalinge darup geschehn is, ßo muth he de reste dem
kleger ok gelden und bethalen und van dem jennen, weß he tho Ber-
gen uthgerichtet, bescheit und rekenschup doen.
Jussu consulatus. Actum 13. Februarij.

NStB 1544.

1544

Febr. 15

517.

Totschlag. Verwirkung der Rechtmäßigkeitseinrede.

Manngeld. Schadensersatz.



De Ersame Radt tho Lübeck hebben twischen Hinrik Voß klegern
eins und Thonies von der Lippe beclageden anders deils van wegen
eines entliveden mannes, de anno etc. 36 under Gotland von des be-
clagten schipp erschaten were, und darumb dat he de kleger mit sinen
schip nahe darby gelegen und von Lübeck gewesen were, von des be-
clagten wegen von dem Ampte up Gotland darhenne gedrenget wor-
den, dat he vor dy dade borgen hedde stellen und vormoge eines
gelesen vorsegelden breves 200 Mk. Gotlandisch geven mothen, vor-
hapede derwegen und stellede tho recht, dewile he der dade unschul-
dich und de schat uth des beklageden schip geschehn, he were schul-
dich, ohne solkes Schadens tho benemen; worgegen de beclagede seg-
gen laten, dat idt in tiden apenbarer vheide geschehen und sick der
viande hedde mothen erweren, vorhapet derhalven, he were ome des-
falls tho andtworden nicht plichtich, nha widerm beider parte vor-
geven . . . laten affseggen:

Na dem de sacke lang gestan und de beclagte middeler tidt desulve
nicht afgerichtet heft, wes den de cleger vor den doden tho geven
vorborget, des mach en de andtwordesman benemen.
Jussu consulatus. Actum 15. Februarij.

NStB 1544.

379

1544 März 5

518.

Besäte. Verbürgung. Vollmacht, Nachreichung. Allein-

eigentum und Anteil an den arrestierten Gütern.



(aus dem Gastrecht)

De Ersame Radt tho Lübeck hebben eynß ordels halven uth dem
gehegeden gastrechte vor se geschulden twisken Helmeken Smydt
kleger eyns und Mathhis Luchtemaker beklageden anders deel, van
wegen ethlicker Englisker laken, ßo de beklagede in nhamen Andreß
Berndes tho forderung synß bruders Hanses alhir bynnen Lübeck
besäten laten, stellende tho rechte, dewile de beklagede thosampt
synem bruder Eier ohrer handlung vast verdechtich und darmyt ge-
ferlich gespurt wurden, und nu bemelte Andreß Berndes by demsul-
ven Eier merklich tho achtern wher, und woll vermutlich, dat he an
dissen besateden guderen part und deel hedde, ßo sollen de laken,
beth solange he de kleger van berurtem Andressen Berndes vulmacht
und widern bescheit erlangede, in der besäte stände und by macht
blyven, myth boger, dewile it aver se und sandt wher, ohme dartho
dilation tho geven, myt dem anhange, dat he irbodich wher, in sulker
dilation genugsam vulmacht uththobringen etc., worentiegen de be-
klagede seggen laten, dat de besateden gudere ohme proper und eigen
und nicht synem bruder Eier thokhemen, derhalven, dewile he dem
kleger noch Andresse Berndt nichts schuldich wher, ok de kleger van
demesulven Andreß Bernds keyne vullmacht hedde, ßo hapede he,
sulke besäte solde van keyner werde syn, sunder loß gegeven werden
etc., na lengerem . . . laten affseggen:

Nha dem de kleger eyne besäte gedaen heft und alle besäte borgen
geneten mögen, ßo magg de beklagte de laken verborgen edder se
moten sulvest borgen blyven, und eyn Raeth gift dem kleger, de vul-
macht uptobringen, dilation beth tho negestkomenden Johannis tho
Middensomer; wo he twisken der tidt de vulmacht nicht erlanget,
alsden sal de besäte loß syn.
Jussu consulatus. Actum 5. Martij.

NStB 1544.

1544 März 15 2010-07-19 18:44 Читать похожую статью
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